Mit einer pastoralen Ausbildung im Bistum Speyer entscheiden Sie sich dazu, mit Menschen auf ihrem Lebensweg unterwegs zu sein und mit ihnen die Spuren Gottes im Leben zu entdecken – in allen Fragen und Zweifeln, Nöten und Ängsten, aber auch in den Feiern, Festen und Freuden des Alltags.
Neben den Weiheämtern Priester und Diakon gibt es zwei weitere Ausbildungswege für einen pastoralen Beruf: Gemeindereferent*in und Pastoralreferent*in
Gemeindereferent*innen
- vermitteln die christliche Botschaft in Kindertagesstätte, Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung
- motivieren, befähigen und unterstützen ehrenamtliche Mitarbeiter*innen
- begleiten in der Vorbereitung auf den Empfang der Sakramente
- unterstützen und begleiten Menschen auf ihren Lebens- und Glaubenswegen
- vernetzen Menschen und Gruppen, die in Kirche und Gesellschaft aktiv sind
- übernehmen Leitung und Verantwortung in Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen
- …
GEMEINDEREFERENT*IN WERDEN
Voraussetzungen
- allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife
- bzw. mittlerer Bildungsabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung (Prüfungsnotendurchschnitt von mindestens 2,5)
- erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren der Diözese Speyer
- sechswöchiges Vorpraktikum in einer Pfarrei (nicht in der Heimatpfarrei)
Wege zum Beruf (erste Bildungsphase)
Mit Hochschulreife:
- Studium der angewandten Theologie/ Praktischen Theologie an einer Hochschule (Bachelor; Vollzeit oder berufsbegleitend)
Mit oder ohne Hochschulreife:
- Fachakademie in Freiburg (kirchliches Examen)
- berufsbegleitendes Fernstudium bei Theologie im Fernkurs in Würzburg (Grund- und Aufbaukurs, religionspädagogischer Kurs; kirchliches Examen)
- berufsbegleitendes Studium in Teilzeit an der KH Mainz
Studienorte und weitere Ausbildungsmöglichkeiten für die erste Bildungsphase:
Nähere Informationen zu Studienmöglichkeiten finden Sie hier:
www.gemeindereferentin.de
Studienbegleitung
Ab dem ersten Semester wird die Aufnahme in den Bewerber*innenkreis in der Diözese Speyer empfohlen und die regelmäßige Teilnahme an den Treffen erwartet. Der Austausch über gemeinsame Themen mit anderen Studierenden der Diözese und Besinnungs- und Begegnungstage fördern Lebensentscheidungen und verstärken die spirituellen Grundlagen.
Praktika bei erfahrenen Gemeindereferent*innen ermöglichen einen Einblick in den zukünftigen Beruf.
Die kooperative Berufseinführung – der Weg in die Praxis (zweite Bildungsphase)
Mit dem Studienabschluss und der Erfüllung der Vorgaben der Studienbegleitung
ist die formale Voraussetzung für eine Bewerbung für die dreijährige pastoralpraktische Ausbildung (Berufseinführung) als Gemeindeassistent*in gegeben.
Der letzte Ausbildungsabschnitt findet zusammen mit den Bewerber*innen für den Dienst der/des Pastoralreferent*in und den Priesterkandidaten in Kooperation mit den Bistümern Bamberg, Eichstätt und Würzburg statt und ist – auf Antrag –auch in Teilzeit möglich.
Diese Phase besteht aus zwei Elementen:
- einwöchige Module (i.d.R.) zu wichtigen Themenfeldern für die pastoralpraktische Arbeit
- pastoraler Einsatz (begleitet durch eine Mentorin/einen Mentor) in einer Gemeinde
Am Ende der drei Jahre erfolgt die feierliche Aussendung und die Ernennung zur Gemeindereferentin/ zum Gemeindereferenten durch den Bischof im Speyerer Dom.

Soviel zu den formalen Bedingungen – gerade in einem pastoralen Beruf geht es aber nicht nur darum, sondern um Sie als Person. Wir freuen uns, wenn wir Sie kennenlernen dürfen und Sie auf Ihrem individuellen Weg zur/zum Gemeindereferent*in begleiten dürfen.
Tatjana Blumenstein
Seminarrektorin und Ausbildungsleiterin
Telefon 06232-603045
eMail: tatjana.blumenstein@bistum-speyer.de oder tatjana.blumenstein@sankt-german-speyer.de
